Mobile First

Websites werden heute auf verschiedensten Geräten, Browsern und Displays betrachtet. Das stellt neue Anforderungen an die Gestaltung, die Technik und die Abläufe zur Entwicklung des Webdesign.

Damit folgt die Strategie „Mobile First“ dem Trend, dass immer mehr Nutzer mit dem Smartphone oder Tablet im Internet surfen.
 
Üblicherweise wird eine Website für Desktops konzipiert. Webdesigner und Programmierer entwickeln demnach umfangreiche Funktionen und Grafiken, die sowohl auf große Bildschirme als auch auf schnelle Datenverbindungen ausgelegt sind. Eine mobile Version eines Shops oder einer Website wird erst im zweiten Schritt geplant und ist meist nur eine Art „Anhängsel“ der Hauptseite. Im Sinne von Mobile First werden die Prioritäten anders gesetzt.
 
Zunächst werden folgende Fragen beantwortet:
  • Was ist der zentrale Aspekt meiner Seite?
  • Welche Elemente meiner Website sind unbedingt nötig?
  • Welche Bereiche sollen unbedingt auf Desktops und mobilen Endgeräten funktionieren?


Wer die Strategie des Mobile First verfolgt, kann von vielen Vorteilen profitieren. Zum einen wird er damit dem Trend gerecht, mit Smartphones im Internet zu surfen. Eine mobile Optimierung findet somit automatisch schon zu Beginn der Websitekonzeption statt. Doch auch die Desktopversion kann von Mobile First profitieren. Denn im Grunde handelt es sich nicht um einen Design-Ansatz, sondern um einen Content-bezogenen Ansatz: nur die wichtigsten Inhalte kommen auf der Seite vor und nur das Wesentliche wird dargestellt. Wer seine Website später noch um weitere Funktionen erweitern will, kann das problemlos tun. Zudem kann eine für mobile Endgeräte optimierte Seite aufgrund der schlankeren Struktur leichter an neue Entwicklungen angepasst werden als eine herkömmlich programmierte Website.
 
Im Rahmen einer Mobile First Strategie wird Responsive Webdesign (RWD) eine hohe Bedeutung zugemessen. Hierbei wird sowohl von der technischen als auch von der gestalterischen Seite eine Website so konzipiert und implementiert, dass sie sich den Eigenschaften des jeweiligen Zugangsgeräts anpasst, um Inhalte jederzeit optimal darstellen zu können.
 
  • Fokus auf das Wesentliche: Die Bildschirmgröße mobiler Endgeräte sowie Bandbreitenprobleme zwingen Designer dazu, sich auf die wichtigsten Inhalte sowie die Funktionalität einer Website zu konzentrieren
  • State-of-the-Art Websites: Eine Mobile First Strategie fördert innovative Lösungsansätze und den Einsatz moderner Technologien
  • Mehr potenzielle Kunden: Durch eine mobile Strategie erreichen Unternehmen eine größere Zahl von Internet-Usern
 
Dabei sollten vielmehr die unterschiedlichen Bedürfnisse sowie Probleme und Ziele der Website im Vordergrund stehen, als alleine das Format.
 
Nutzer erwarten dagegen optimal aufeinander abgestimmte Websites als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes mit Einbeziehung einer einzigartigen User-Experience, die Kunden begeistern und somit die Markenloyalität fördern kann.
Der erste Schritt beim Erstellen einer Website ist normalerweise, dass man diese für den Desktop erstellt und Bilder und Funktionen einbaut, damit die Website bestens auf großen Bildschirmen und verschiedenen Bandbreiten funktioniert. Erst als zweiten Schritt wird die mobile Version dann geplant und umgesetzt.
 
Die Tatsache, dass immer mehr Nutzer auf verschiedenen mobilen Geräten, wie Smartphones und Tablets, im Internet surfen, stellt neue Anforderungen an die gesamte Entwicklung der Website und des Webdesigns. Ein Ansatz zur Lösung dieses „Problems“ ist Mobile First.
 
Bei dieser Strategie kümmert man sich zuerst um die Umsetzung auf den mobilen Geräten und im zweiten Schritt erstellt man erst die Desktopversion. Die mobile Optimierung findet damit also schon zu Beginn statt und man achtet automatisch auf eine gute Umsetzung auf Smartphones oder Tablets.
 
Bei Mobile First achtet man auf die wichtigsten Inhalte einer Website, also das Wesentliche wird dargestellt ohne viele Extras und Funktionalitäten. Davon kann natürlich auch die Desktopversion profitieren, wer aber auf der Desktopversion mehr Funktionalitäten möchte kann diese später noch problemlos hinzufügen.
 
Das Responsive Webdesign kommt bei Mobile First natürlich nicht zu kurz, sondern ist ein wesentlicher Faktor. Die Website wird so konzipiert, dass sie sich an das jeweilige Endgerät anpasst und die Inhalte optimiert darstellt.
 

Wichtige Merkmale von Mobile First sind:

  • Das Wesentliche wird fokussiert. Um die verschiedenen Bildschirmgrößen und Bandbreiten zu berücksichtigen, konzentriert man sich auf die wichtigsten Inhalte und die Funktionalität der Website.
  • Innovativ. Eine Mobile First Strategie fordert innovative Lösungsansätze und verschiedene Technologien.
  • Größere Zielgruppe. Durch eine mobile Strategie können mehr potenzielle Kunden erreicht werden.
 
Da die Nutzer optimal abgestimmte Websites erwarten, sollte man auf die unterschiedlichen Bedürfnisse, Probleme und Ziele einer Website eingehen. Es zählt also nicht nur das Format, denn der Inhalt ist trotzdem am allerwichtigsten. Außerdem ist dieser Ansatz der Webentwicklung etwas schwieriger umzusetzen, denn man ist es ja umgekehrt gewohnt.
 
Betrachtet man die minimalen Kritikpunkte wird schnell klar: Mobile First ist ein sehr guter Ansatz um Websites für alle Endgeräte zu optimieren. Die Umstellung in der Reihenfolge der Erstellung ist wahrscheinlich auch eher ein Gewohnheitsproblem als eine echte Hürde. 


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